Limmattalbahn funktioniert nur als Gesamtprojekt

Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich hat zur Volksinitiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren» die Nein-Parole beschlossen. Die Verbandsleitung hält damit an ihrer Beurteilung vom November 2015 fest. Die Limmattalbahn wertet die Region verkehrstechnisch auf und ermöglicht damit optimale Voraussetzungen für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen.


Die Limmattalbahn kann ihre Wirkung nur als kantonsübergreifendes Gesamtprojekt entfalten. Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) empfiehlt den Stimmberechtigten, am 23. September ein Nein zur Volksinitiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren» in die Urne einzulegen. Ein Projektabbruch zum jetzigen Zeitpunkt hätte folgenschwere Auswirkungen und hinterliesse einen planerischen Scherbenhaufen. Die Standortgemeinden unternehmen seit Jahren enorme Anstrengungen, die Limmattalbahn in ihre Entwicklungsstrategien einzubinden. «Die Gesamtverkehrslösung aus Stadtbahn und verschiedenen Strassenbauprojekten stärkt sowohl den motorisierten Individualverkehr als auch den öffentlichen Verkehr im Limmattal», sagt KGV-Präsident Werner Scherrer. «An dieser Gesamtbeurteilung hat sich nichts geändert»


Limmattaler KMU stehen hinter Projekt


«Dass die Limmattalbahn im Bezirk Dietikon abgelehnt wurde, ist einigen Fehlentscheiden bei der ursprünglichen Linienführung sowie dem mangelnden Einbezug der Limmattaler Bevölkerung geschuldet - in der Zwischenzeit ist der Widerstand im Limmattal gegen die Bahn deutlich gesunken», sagt Gregor Biffiger, Präsident des Gewerbeverbands Limmattal und KGV-Vorstandsmitglied. So werde der Bahnhof Dietikon heute von der Limmattalbahn erschlossen. Die Limmattaler KMU-Szene stehe hinter dem Projekt, und das nicht nur wegen den bereits getätigten Investitionen. «Es ist enorm, wieviel vom Projekt bereits sichtbar ist, wenn man von Altstetten her kommend durchs Limmattal fährt», erklärt Gregor Biffiger. «Dieses Steuergeld wäre aus dem Fenster geworfen».

Bei den weiteren eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen werden keine Parolen gefasst, weil diese nicht oder zu wenig KMU-relevant sind.



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